StriveCast entwickelt erstes P2P eCDN für Subnet Matching in Netzwerken mit mDNS

StriveCast Blog

Die Nutzung von eCDNs in Netzwerken, die mDNS nutzen, war lange Zeit eine große Herausforderung. StriveCast entwickelte bereits im Februar 2021 eine Lösung, mit der dieses Problem gelöst werden konnte. Durch das Platzieren des StriveCast Peering Managers im internen Netzwerk konnten Teilnehmer eines Subnetzes Peer-to-Peer Verbindungen zueinander aufbauen und Daten miteinander teilen. Nun haben wir dieses Feature weiter ausgebaut und schaffen es so als einziger Anbieter, Peering-Verbindungen in mDNS fähigen Netzwerken auch über die Grenzen von Subnetzen hinaus zu etablieren – ganz ohne aufwendige Software-Installationen auf allen Endgeräten vorauszusetzen.

Wie wirkt sich mDNS auf ein P2P eCDN aus?

Seit einigen Jahren sind die meisten modernen Browser mit einem Sicherheitsfeature ausgestattet, das sich Multicast Domain Name System, oder kurz mDNS, nennt. Dieses Feature löst ein Problem, das zuvor nicht verhindert werden konnte: Die lokalen IP Adressen von Endgeräten können nun nicht mehr von Javascript ausgelesen werden, so dass sie nicht in die Hände Unbefugter gelangen können. Durch die Verschleierung der IP Adressen wird verhindert, dass Informationen über die Netzwerkbeschaffenheit nach außen gelangen und für Werbezwecke oder andere unerwünschte Anwendungen genutzt werden können. Für viele Unternehmen ergibt sich mit der Aktivierung von mDNS aber ein neues Problem: Videostreaming innerhalb des geschlossenen Intranets stellt eine große Herausforderung für das Netzwerk dar und kann oft nur mit Hilfe einer eCDN Lösung bewerkstelligt werden. Die Anwendung eines eCDNs in einem mDNS fähigen Netzwerk war jedoch lange Zeit problematisch, da es ohne Informationen über die lokalen IP Adressen innerhalb eines Intranets nicht möglich war, sinnvolle Peering-Verbindungen aufzubauen. 

Die Grafik zeigt eine Netzwerksturktur, die ohne die Nutzung eines eCDNs während eines Live-Streams mit Netzwerküberlastung kämpft.

Das erste P2P eCDN mit mDNS-Kompatibilität

Im Februar 2021 konnte StriveCast als weltweit erster eCDN Anbieter eine Lösung präsentieren, wie ein Peer-to-Peer basiertes eCDN auch in Netzwerken funktioniert, die mit mDNS arbeiten. Die Lösung funktioniert ohne zusätzliche Software auf jedem Endgerät installieren zu müssen und löste so das Problem der Verschleierung der IP Adressen durch mDNS. Dazu wird der StriveCast Peering Manager innerhalb des internen Netzwerkes platziert. Indem sich alle Endgeräte, die auf einen Stream zugreifen, automatisch mit dem StriveCast Peering Manager verbinden, können die lokalen IP Adressen ausgelesen werden. Diese werden aufgrund des mDNS Features zwar nicht direkt verwendet, um Peering-Verbindungen aufzubauen, jedoch geben sie Aufschluss darüber, welche Geräte sich jeweils in einem Subnetz befinden und daher zum Peering geeignet sind. So kann ein Peer-to-Peer Netzwerk innerhalb von Subnetzen etabliert und Bandbreite eingespart werden. Je nachdem wie viele Subnetze innerhalb eines Unternehmens existieren, konnte das volle Potential eines P2P basierten eCDNs jedoch bisher nicht vollständig ausgenutzt werden, da keine Verbindungen über die Grenzen der jeweiligen Subnetze hinaus gebildet werden konnten. Dieses Problem hat StriveCast nun als weltweit erster eCDN Anbieter gelöst – ohne aufwändige Software Installationen auf den Endgeräten. 

The picture shows how bandwidth overload can be prohibited due to the StriveCast technology.

Subnet Matching trotz mDNS

Viele Unternehmen verfügen über eine komplexe Subnetz-Struktur. Wie viele Geräte sich zum Peering miteinander verbinden können, hing bisher maßgeblich davon ab, wieviele Nutzer sich innerhalb eines solchen Subnetzes befinden. Je weniger Geräte innerhalb der jeweiligen Subnetze platziert waren, desto limitierter war die Effizienz, mit der das eCDN Datenverkehr einsparen und das interne Netzwerk entlasten konnte. StriveCast ist es nun gelungen, dieses Problem zu beheben. Der StriveCast Peering Manager ist nun auch in der Lage, Peer-to-Peer Verbindungen über die Grenzen eines Subnetzes hinaus zu bilden und so deutlich mehr Endgeräte zu verbinden. So kann noch mehr Bandbreite eingespart und Daten netzwerk-schonend geteilt werden.

Das Bild zeigt, wie Peering in Unternehmen dank Subnet Matching noch besser funktioniert.

Erfolgsgeschichte: Subnet Matching mit Amprion

Zusammen mit Amprion, einem von vier Übertragungsnetzbetreibern in Deutschland, übertrug StriveCast während der Covid-19 Pandemie eine digitale Betriebsversammlung an über 1.000 Mitarbeiter des Unternehmens. Die digitale Veranstaltung stellte dabei gleich mehrere Herausforderungen an das IT-Team: Während etwa 50% der Teilnehmer aus dem Home Office teilnahmen, griffen die übrigen Mitarbeiter aus dem Unternehmensnetzwerk auf den Stream zu. StriveCast konnte dabei helfen, nicht nur eine Überlastung des Netzwerkes zu vermeiden, sondern darüber hinaus auch Bandbreiten Ersparnisse von bis zu 87% zu erzielen. Ein wesentlicher Grund dieses Erfolgs war das Aufbauen von Peer-to-Peer Verbindungen über die Grenzen einzelner Subnetze hinaus. 

About StriveCast

StriveCast is a leading technology provider for eCDN solutions. Our WebRTC-based P2P mesh network is used by large companies like Swisscom, Siemens, Gazprom, and NEP group to solve the problem of network congestion during live events. Based in Germany, we are constantly improving and adapting our cutting-edge P2P technology in order to provide the next generation of enterprise video delivery. Today, StriveCast connects over 150,000 users worldwide on a daily basis, saving customers up to 95% of CDN traffic with a unique server-side-managed Peer-To-Peer network.

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