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Adaptive Bitrate (ABR)

StriveCast Streaming Wörterbuch

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Was ist ABR?

Adaptive Bitrate Streaming wurde entwickelt, um Videoinhalte so effizient wie möglich an den Benutzer auszuliefern. Ein reibungslos laufender Stream bestimmt maßgeblich seinen Erfolg und die Qualität des Erlebnisses. Die Übertragung von Online-Videos sollte idealerweise ohne Buffering und in guter Qualität erfolgen. Eine hohe Videoauflösung lässt den Stream so realistisch wie möglich aussehen, erfordert aber auch eine gute Internetverbindung, damit das Video flüssig und in ansprechender Qualität läuft. Allerdings verfügt nicht jeder Nutzer über die gleiche Netzwerkbeschaffenheit. Auch kann sich die Internetgeschwindigkeit während des Streamings verschlechtern oder verbessern. Hier kommt ABR in’s Spiel:

Warum kann ABR sinnvoll sein?

Verschlechtert sich die Internetverbindung kurzzeitig oder dauerhaft, kann der Stream nicht mehr flüssig laufen: Buffering tritt auf. Adaptive Bitrate Streaming kann diesem Problem entgegenwirken. Das geschieht, indem mehrere Versionen desselben Inhalts in unterschiedlichen Qualitätsstufen produziert werden. Neben der hochauflösenden Version gibt es Versionen des Videos, die in eine niedrigere Bitrate komprimiert sind. Je nach Internetverbindung erhält der Nutzer die niedrigere Qualität (-> geringere Ladezeit) oder die bessere Qualität (-> höhere Ladezeit).

Wie funktioniert ABR?

Von jeder Version des Videos wird eine Wiedergabeliste mit Video-Chunks angefertigt. Diese bestehen aus vielen kurzen Segmenten des Videos, die als .ts gespeichert werden. Wenn sich die Internetverbindung des Nutzers verbessert oder verschlechtert, kann er die nächsten Segmente in einer anderen Qualitätsstufe erhalten. Das ist ein effizienter Weg, um Buffering zu vermeiden.

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