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Das Problem mit mDNS und wie StriveCast es löst

StriveCast Blog

Das einzige eCDN, das effizientes Live Streaming auch für Browser mit mDNS Funktion ermöglicht

Webcasting in Unternehmen wird zunehmend wichtiger. Spätestens seit Beginn der COVID-19 Pandemie hat die Digitalisierung des Arbeitsplatzes ein neues Tempo erreicht und etabliert sich immer mehr. Doch die Weiterentwicklung von Webanwendungen stellt Softwareanbietern wie StriveCast vor immer neue Herausforderungen wenn es darum geht, Webcasting in Unternehmen zu optimieren. Eine davon ist mDNS. Erfahren Sie mehr darüber, was mDNS ist, warum es effizientes Corporate Webcasting behindern kann und wie StriveCast die mit Abstand smarteste Lösung auf dem Markt umsetzt.

Was ist mDNS?

MDNS steht für Multicast Domain Name System und ist eine Sicherheitsfunktion, die in den letzten Jahren von beinahe allen modernen Browsern eingeführt wurde. Es wird verwendet, um Hostnamen in IP-Adressen in lokalen Netzwerken aufzulösen. Kurz gesagt, es verhindert, dass Websites die lokale IP-Adresse eines Geräts lesen kann, um sie für werbliche Zwecke oder das Sammeln von Netzwerkinformationen zu verwenden. Da die IP-Adressen nicht abrufbar sind, kann ein externer Dienst oder eine Organisation außerhalb des internen Netzwerks keine Rückschlüsse auf die Struktur und Größe des Netzwerks ziehen. Diese Sicherheitsmaßnahme schützt vor unberechtigtem Zugriff auf Gerätedaten, kann aber auch einige Anwendungen behindern. MDNS ist bereits in den meisten gängigen Browsern aktiviert, kann manchmal aber auch manuell ausgeschaltet werden.

The picture shows a company building. The users inside of the building try to get video data from the server outside of the network, but peering connections can't be established, because the IP addresses can't be seen from outside.

Warum ist mDNS ein Problem für firmeninternes Webcasting und wie kann man es lösen?

Um einen reibungslosen, hochwertigen Videostream zu ermöglichen, verwenden die meisten Unternehmen ein eCDN. Es gibt mehrere Möglichkeiten, wie ein eCDN ein Streamingevent innerhalb von Unternehmensnetzwerken optimieren kann. Eine gängige ist das Bilden eines Peer-to-Peer-Netzwerks. Das P2P eCDN erstellt Gruppen von Benutzern, die den gestreamten Inhalt untereinander teilen, anstatt ihn einzeln vom Ursprungsserver herunterzuladen. So müssen nur wenige Teilnehmer die Daten von einem externen Server beziehen und das Netzwerk wird entlastet. Der Stream wird stabil und die Videoqualität steigt.

Die meisten eCDNs, die mit P2P arbeiten, haben Probleme mit mDNS-fähigen Netzwerken, da das eCDN die IP-Adressen verwenden muss, um Peering-Gruppen innerhalb des Netzwerks einer Organisation zu erstellen. Mit mDNS wird dies viel schwieriger zu bewerkstelligen. Daher verlangen die meisten eCDN Anbieter von ihren Kunden, dass sie auf jedem Gerät (z. B. Desktop oder Laptop) eine spezielle lokale Drittanbieter-Software installieren. Durch die Installation dieser Software, die mit der Berechtigung ausgestattet ist, den gesamten Netzwerkverkehr des Endgeräts zu lesen und zu analysieren, kann der eCDN-Client die lokale IP-Adresse des Geräts anhand der Netzwerkschnittstelle identifizieren. Zwar funktioniert dieses Setup, jedoch ist es sehr umständlich, da es Unternehmen dazu zwingt, Software von Drittanbietern auf jedem einzelnen Endgerät innerhalb des Netzwerks  zu installieren. Für viele Unternehmen bedeutet dies einen enormen Zeitaufwand. Wann immer es möglich ist, vermeiden die meisten Unternehmen unnötige, fest installierte Software, um Arbeitsabläufe effizient und dynamisch zu halten. 

The picture shows the same usecase as above with additional software on every device.

Wie StriveCast das Problem mit mDNS löst

StriveCast hat einen dynamischeren Ansatz, um das Problem mit mDNS zu lösen. Anstatt lokale Software von Drittanbietern auf jedem Endgerät zu platzieren, nutzt StriveCast seine bestehende Infrastruktur. Der StriveCast Network Manager ist eine Serverkomponente, die von allen Endgeräten kontaktiert wird, die die Videoplattform des Unternehmens nutzen. Dies geschieht ohne zusätzliche Software, sondern über den vorintegrierten Web-Client von StriveCast, der in die bestehende Videoplattform integriert ist. Durch die Platzierung dieser Serverkomponente innerhalb des Unternehmensnetzwerks kann sie alle IP-Adressen innerhalb des Systems sehen, wodurch das mDNS-Problem zentral gelöst wird.

The picture shows a streaming usecase in a company with the StriveCast network manager inside. Peering ist now possible without additional software on every device.

Daher muss beim Verwenden der StriveCast Lösung nur eine einzige Änderung vorgenommen werden, anstatt auf jedem einzelnen Endgerät Software zu installieren. Außerdem führt StriveCast keine neue Software von Drittanbietern ein, sondern nutzt das, was bereits vorhanden ist. Alles in allem ist diese Lösung deutlich schneller umzusetzen, senkt die Wartungskosten und sorgt für keine zusätzlichen Risiken auf den Endgeräten.

Über StriveCast

StriveCast ist einer der führenden Anbieter für eCDN Lösungen. Unser WebRTC-basiertes P2P Mesh Network hilft bereits großen Kunden wie Swisscom, Siemens, Gazprom oder der NEP group dabei, das Problem von Netzwerküberlastungen während der Übertragung von Live Events zu verhindern. Als deutsches Unternehmen arbeiten wir stetig daran, unsere innovative P2P Technologie zu verbessern, damit die nächste Generation von Videoübertragungen für jeden zugänglich wird. Heute verbindet StriveCast täglich über 150,000 User auf der ganzen Welt und spart mit seinem einzigartigen, serverseitig-verwalteten Peer-to-Peer Network seinen Kunden so bis zu 95% des Datenverkehrs. 

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